TRIPLE2 Guide - Radjacken & Radwesten

„Radjacken und Radwesten schützen bei Kälte, Nässe und Wind. TRIPLE2 zeigt, worauf es beim Kauf einer guten Radjacke oder Radweste besonders ankommt, welche Features du wirklich brauchst und welche nicht.“

Radjacken - Die Grundlagen. Oder: Was hast du vor?

Radjacken gibt es am Markt in rauen Mengen und den unterschiedlichsten Ausführungen. Von der schweren Softshell für Minusgrade, bis zur ultraleichten Windjacke mit Packmaßen im Golfballformat ist alles zu haben. Da stellt sich die Frage: Was brauche ich eigentlich? Gute Frage: Denn nach dem Einsatzbereich richtet sich in erster Linie die Auswahl der Radjacke


Bin ich mit dem Rennrad unterwegs benötige ich aufgrund der gestreckten Sitzposition eher ein langes Rückenteil und lange Ärmel. Gleichzeitig sollte der Schnitt für eine enganliegende Passform sorgen. Ein elastisches Material sorgt zudem für die optimale Bewegungsfreiheit. Minimales Gewicht und kleines Packmaß ist hier Trumpf, denn die wenigsten Rennradfahrer haben einen Rucksack als Stauraum dabei. Meist reicht eine winddichte Radjacke mit wasserabweisender Ausrüstung aus. Bei Dauerregen ist eine Regenjacke notwendig. 


Wenn du allerdings mit dem Mountainbike häufig bei schlechtem Wetter unterwegs bist, oder schlicht eine Notfalljacke benötigst, bist du mit einer eher robusten aber leichten Hardshell Radjacke gut bedient. Diese muss zudem nicht so extrem geschnitten sein, wie eine Rennradjacke. Andere Features sind hier wichtiger: Geräumige Taschen, hohe Atmungsaktivität und im Idealfall eine Kapuze können am Berg sinnvoller sein. 


Sinken die Temperaturen ist zudem eine Isolationsschicht sinnvoll. Das Material unserer Wahl bei der Isolation ist eine leichte Wollfüllung in der Radjacke, da diese auch im nassen Zustand funktioniert, leicht waschbar ist und eine minimales Packmaß ausweißt. 


Vielleicht bist du aber auch eher im Sommer unterwegs und braucht lediglich am Abend einen leichten Windschutz? Dann reicht dir vielleicht sogar eine Windweste, die extrem leicht ist, ihr winddichtes Material aber insbesondere deine Brust vor kaltem Wind auf Abfahrten oder am Abend schützt.  

TRIPLE2 - Radjacken im Einsatz
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Einsatzbereiche einer Radjacke

Kleines Packmaß großer Effekt. Die perfekte Fahrrad Windjacke?

Eine gute Radjacke gegen Wind gehört zur Standard Ausrüstung für Radfahrer. Sie sollte natürlich winddicht sein, ein extrem kleines Packmaß aufweisen, im Idealfall aus elastischem Material bestehen, oder zumindest elastische Einsätze aufweisen und sich optimal der Sitzposition auf dem Fahrrad anpassen. 


Dabei möchten wir mit einem Irrglauben aufräumen: Eine Membran wie die bekannte GORE WINDSTOPPER Membran braucht es für eine top winddichte Premium Fahrrad Windjacke für Herren natürlich nicht. Es gibt inzwischen weitaus leichtere, elastischere und wasserabweisendere Materialien, die ohne Membran und dazugehörige Verklebung und alle sonstigen negativen Umwelt Eigenschaften auskommen. Der Clou sind hochdichte und elastisch gewebte Strukturen, die keinen Windhauch durchlassen und daher bei unserer KLEEN Radjacke und KAMSOOL Radweste zum Einsatz kommen. 


Eine Radjacke oder Windjacke muss aber noch weiter Features aufweisen, um für Radfahrer:Innen geeignet zu sein. Achte auf einen hohen, eng anliegenden Kragen, der keinen Wind eindringen lässt. Eng anliegende, elastische Ärmelbündchen lassen auch an den Armen keinen Hauch durch. Ventilationsöffnungen unter den Armen sorgen für zusätzliche Belüftung und großflächige Reflektoren schützen dich bei Dunkelheit.  

TRIPLE2 - KLEEN Windjacke, Radjacke
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Softshell Radjacke - Gibt es Alternativen zur Softshell?

Was ist überhaupt eine Radjacke aus Softshell-Material? Es gibt Softshelljacken in zahllosen Ausführungen. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass es Radjacken mit Membran und Radjacken ohne Membran gibt. Softshelljacken mit Membran sind in der Regel relativ wasserdicht verarbeitet, in jedem Fall winddicht und elastisch. Softshelljacken ohne Membran sind dagegen meist winddicht, selten wasserdicht, dafür aber elastisch und wärmen recht gut. Elastische Radjacken aus Softshell-Material sind besonders für Rennradfahrer:Innen interessant, weil Sie der extremen Haltung der Sitzposition optimal folgen und sich flatterfrei der Körperform anpassen. Ideal sind Radjacken mit Merinowolle auf der Innenseite, da diese die Temperatur extrem gut regulieren. Zeitgleich sollte die Außenseite aus einem robusten Nylon bestehen, das abriebfest und durch eine wasserdichte Ausrüstung stark wasserabweisend ist. 


Wird es dagegen sehr kalt oder man benötigt ein minimales Packmaß sind leichte Daunenjacken die perfekte Wahl. Allerdings mit einer Einschränkung: Als Füllung sollte es keine Daune sein! Warum das, fragst du dich? Ganz einfach: Daune hat den entscheidenden Nachteil, dass sie sich bei Nässe zusammenklumpt und dadurch die Isolationswirkung verloren geht. TRIPLE2 macht es besser: Wir verwenden für unsere Radjacke mit Isolation eine Füllung aus Wolle, die auch bei Nässe funktioniert. Wolle kann 30% ihres eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne ihre Wärmeleistung zu verlieren. Zudem klumpt das Material nicht und kann dadurch auch sehr leicht in der Waschmaschine gewaschen werden. On top: Unsere Wollfüllung für die Radjacke DUUN ist traceable. So kannst du den Weg der Wolle vom Schaf bis zu deiner Jacke jederzeit nachvollziehen.

TRIPLE2 - Duun Radjacke mit Isolation
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TRIPLE2 - SMUDD Sub Radjacke, Regenjacke Mountainbike
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Fahrrad Regenjacke – Nässeschutz für Mountainbike und Rennrad.

Wenn es draußen Bindfäden regnet, brauchst du auf dem Fahrrad einen Nässeschutz. Im Idealfall ist das eine Radjacke, genannt Hardshell oder Regenjacke. Also eine wasserdichte Regenjacke, deren Material aus mindestens einer Oberseite aus robustem Material besteht (Nylon oder Polyester) und einer damit verbundenen Membran. Der Oberstoff sorgt dafür, dass die Regenjacke eine robuste Oberfläche hat, zudem trägt er die hauchdünne Membran, die für zwei Dinge verantwortlich ist: 


1. Stoppt sie Feuchtigkeit und Wasser, das von draußen nach Innen dringt. 


2. Ermöglicht sie, dass Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert werden kann. 


Je besser das funktioniert, desto höher ist die Atmungsaktivität. Bei Radjacken sollte die Atmungsaktivität sehr hoch sein, denn schon kleine Bewegungen können einen großen Wärmetransport von innen nach außen verursachen. Je besser das Material der Radjacke Wärme und Feuchtigkeit nach außen lässt, desto besser fühlt man sich in einer Hardshell. Klar, dass eine Radjacke gegen Nässe auch verklebte Nähte aufweisen muss, damit Feuchtigkeit nicht durch die Nähte eindringen kann. Zudem sollte eine Radjacke über große Taschen verfügen. Radjacken für Mountainbiker, die gerne in den Bergen unterwegs sind, oder deren Hardshell auch bei anderen Gelegenheiten (Wandern, Reisen) zum Einsatz kommen soll, freuen sich zudem über eine große Kapuze, die auch über den Helm passt. Die schützt im Ernstfall nicht nur vor Regen, sondern auch vor kaltem Wind am Berg. 



TRIPLE2 - SMUDD Sub Hardshell, Regenjacke, Radjacke
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Die Radweste - Minimalausrüstung für wechselndes Wetter

Radwesten sollten vorallem eines sein: Winddicht und klein verpackbar. Denn in der Regel trägst du deine Radweste nicht von der ersten Minute auf dem Fahrrad an, sondern du hast Sie dabei – für kühle Momente bei Abfahrten, frostigen Abendstunden oder dem unerwarteten Nieselregen. Radwesten, egal ob hauchdünn oder isoliert, sollten möglichst körpernah geschnitten sein, damit keine Zugluft nach Innen dringt. Kritischer Punkt ist dabei die länger geschnittene Rückenpartie, die optimal am Rücken anliegen muss. Dazu werden bei Premium Radwesten häufig elastische mit Silikon besetzte Bänder am unteren Rücken eingesetzt. Außerdem kritisch: die Armlöcher, die ebenfalls elastisch und passgenau anliegen sollten. Da Radwesten vorallem im Brustbereich und an den Schultern einen Windschutz bieten müssen, kann die Rückenfläche im Bereich der Wirbelsäule als Belüftungszone genutzt werden. Wir setzen dazu je nach Modell einen luftigen Netzstoff oder isolierende  Merinowolle ein. Das hat den Vorteil, dass auch bei mehrtägigem Gebrauch kein Schweißgeruch entsteht.  


TRIPLE2 - SMUDD Sub Hardshell, Regenjacke, Radjacke
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Checkliste für die richtige Radjacke

Einsatzbereich

Überlege in welchen Situationen deine neue Radjacke am häufigsten Verwendung findet. Brauchst du eher etwas wärmendes? Reicht ein Windschutz? Muss die Jacke wirklich zu 100% wasserdicht sein, oder ist eine optimale Bewegungsfreiheit oder Atmungsaktivität wichtiger? Welcher Bike-Typ bist du? Eher Rennrad / Gravel oder eher MTB / Urban? Würde mich eine Kapuze beim Radfahren ehr stören? So findest du leicht dein für dich passendes Modell.

Material

Der Einsatzbereich der Radjacke bestimmt im Prinzip auch die Materialwahl. Aus Erfahrung heraus wissen wir, dass Isolierung und Wasserdichtigkeit in der Regel ein unnötig hoher Stellenwert beigemessen wird. Durch die Aktivität auf dem Bike, werden zu dicke Jacken schnell zu warm. Daher besser zu kühl starten und nach ein paar Kilometern auf Wohlfühltemparatur radeln.

Ähnliches gilt auch für die Wasserdichtigkeit. Wer in stetiger Bewegung unterwegs ist, schwitzt. Jacken mit Membrane sind schon aus physikalischen Gründen nur begrenzt Atmungsaktiv. Daher: Wenn du nicht ständig bei Sauwetter kurze strecken fahren musst, bist du mit einer wasserdicht imprägnierten, klein verpackbaren und vorallem deutlich atmungsaktiveren Wind- oder Softshell Radjacke besser bedient.  

Features

Welche Features brauche ich wirklich an meiner Radjacke? Sind Rückentaschen ein muss, oder fahre ich sehr häufig mit Rucksack, sodass mir gut erreichbare Frontpockets wichtiger sind? Soll meine Jacke einen integrierten Packbeutel haben? Wieviele Reflektoren brauche ich bzw. bin ich häufig in der Dämmerung oder bei schlechter Sicht unterwegs? 

ALLE JACKEN FÜR DAMEN & HERREN GIBT ES HIER: